Photoshop
Orange is the new Black
(msc) Photoshop bietet in der Farbton/Sättigungs-Korrekturpalette die Möglichkeit, diverse Farbbereiche separat zu korrigieren. In der Dropdown-Liste werden Rot-, Gelb-, Grün-, Cyan-, Blau- und Magentatöne angeboten. Andere Farbbreiche fehlen, namentlich Braun, Orange oder Hauttöne. Letztere wären besonders wichtig, weil man sie bei Porträts gerne separat behandeln möchte.
Es gibt aber einen Trick, diese der Auswahl hinzuzufügen. Dazu platzieren Sie mit dem Rechteck-Werkzeug ein Kästchen im Bild. Dem geben Sie die Farbe, die Sie verändern möchten, also z.B. einen Hautton (oder das Rüebli-Orange, siehe Bild). Nun wechseln Sie zur Korrekturpalette Farbton/Sättigung. Wählen Sie in der Dropdown-Liste einen Farbbereich, den es in Ihrem Bild nicht geben darf – sonst wird er ebenfalls verändert. Bei Porträts fehlt sehr oft grün, daher ist das eine gute Wahl. Klicken Sie im linken unteren Bereich auf das erste der drei Pipettenwerkzeuge und klicken Sie Ihr Kästchen mit dem gewünschten Farbbereich an. Photoshop benennt den Farbbereich neu – oft mit einer unpassenden Bezeichnung. Das ändert aber nichts daran, dass Sie jetzt den gewünschten Farbbereich umfärben und in Sättigung und Helligkeit verändern können. Mit dem doppelten Farbband ganz unten machen Sie den zu verändernden Farbbereich schmaler oder breiter, d.h., sie legen fest, wie viele der benachbarten Farbbereiche mitverändert werden.
Nein, keine Neuzüchtung, sondern normale Rüebli, mit einem simplen Trick innert Sekunden umgefärbt. swong95765/Flickr.com, CC BY 2.0

