Photoshop (33 MB)
Wie man Lichtlecks simuliert
(msc) Digitalkameras liefern eine perfekte Bildqualität – und gerade darum werden künstlich simulierte Imperfektionen häufig in künstlerischen Verfremdungen eingesetzt: Vignette, Unschärfen und chromatische Aberrationen sind entsprechende Stilmittel, die wir bei früherer Gelegenheit vorgestellt haben.
Lichtlecks sind ein neues Mittel aus dem Bereich der fotografischen Imperfektionen, das man in letzter Zeit nicht nur über die angesagten Foto-Apps, sondern auch in Photoshop-Kompositionen immer häufiger sieht. Sie simulieren das Resultat eines undichten Kameragehäuses, bei dem Licht durch Ritzen ins Innere dringt und mit farbigen Wolken, Flecken oder Säumen belichtet. Bekannt für echte Light-Leaks ist beispielsweise die analoge Diana-Kamera von Lomo.
Das Archiv 20 Futuristic Light Leaks von photoshoptutorials.ws enthält eine Sammlung von 20 hochauflösenden JPG-Dateien mit «rohen» Light Leaks, die man für seine Photoshop-Kreationen nutzen kann. Diese fügt man einfach als Ebene in sein Bild ein und setzt die Füllmethode auf eine passende Option, beispielsweise auf Negativ multiplizieren.

