Analysten erwarten Lieferengpässe beim iPhone X
Der neue Gesichtssensor macht in der Massenproduktion Schwierigkeiten. Plus: Windows mit neuem «Liquid Design».
Matthias Schüssler
Digital kompakt: 17. Oktober 2017
+++ Das iPhone X wird in kleinen Stückzahlen geliefert +++ Windows wird flüssiger +++ Google Chrome wird sicherer +++ Google Fotos kann Tiere auseinanderhalten
Das iPhone X wird in kleinen Stückzahlen geliefert. Die Produktion und Auslieferung des iPhone X hat begonnen. Heise.de berichtet in Berufung auf chinesische Quellen, es seien bis jetzt lediglich 46’500 Stück vom Band gelaufen. Das ist eine viel kleinere Menge als bei früheren Spitzenmodellen. Die Gesichtserkennung für Face ID stellt den Produzenten Foxconn offenbar vor Probleme. Analysten rechnen daher mit lang anhaltenden Lieferengpässen für das iPhone X.
Windows wird flüssiger. Heute erscheint das Windows 10 Fall Creators Update, das auch eine leichte Veränderung der Optik mit sich bringt. Dieses sogenannte Fluent Design arbeitet mit Licht, Tiefe und Bewegung und will dem System graduell eine natürlichere, organischere Anmutung verleihen. Das «flüssige Design» soll in der ganzen Produktpalette von Microsoft Einzug halten.
Facebook übernimmt populäre Teenie-App. Tbh – kurz für «To be honest» bzw. Sei ehrlich! – ist eine bei Teenagern äusserst populäre App, die innert neun Wochen eine Basis von 2,5 Millionen Nutzern aufbauen konnte. Die App erlaubt es, anonym Multiple-Choice-Fragen zu beantworten und Komplimente zu verteilen. Facebook hat diese App nun kurze Zeit nach dem Start übernommen. Der Kaufsumme wurde nicht bekanntgegeben, gemäss Techcrunch.com betrug sie aber weniger als 100 Millionen US-Dollar.
Google Chrome wird sicherer. Googles Browser Chrome enthält neue Sicherheitsfunktionen: Cleanup macht automatisch Änderungen rückgängig, die durch gewisse betrügerische Erweiterungen vorgenommen werden. Beispielsweise werden Manipulationen bei der Suchfunktion entdeckt und behoben. Ausserdem kooperiert Google mit dem Sicherheitsunternehmen Eset und baut nun einen Virenscanner in den Browser ein, der Downloads auf ihre Ungefährlichkeit hin untersucht. Wie Google in einem Blogpost schreibt, ersetzt diese Funktion aber nicht den Virenscanner des Betriebssystems. Im Bild: Sundar Pichai war ursprünglich Herr über Google Chrome, heute ist er Google-Chef.
Google Fotos kann Tiere auseinanderhalten. Google Fotos erkennt nun auch Tiere – und zwar nicht nur als Hund oder Katze, sondern auch namentlich. Nutzer können ihre Lieblinge auch mit Tinka, Mikesch oder Filou bezeichnen und nach diesen Namen suchen. Wie Google in einem Blogpost verrät, ist es auch möglich, die Haustierbilder in ein Video umzuwandeln oder über das Katzen- oder Hunde-Emoji aufzufinden.

