Die wichtigsten Neuerungen

Windows 2000 bringt eine Unzahl an neuen Funktionen. Während die Verbesserungen an der Oberfläche eher kosmetischer Natur sind, verstecken sich die wichtigen Neuerungen im Innern des Systems. Mit der neuen Version sollen sich zudem Windows-Netzwerke leichter und kostengünstiger verwalten lassen.

NTFS5:

Das neue Dateisystem, das für die Verwaltung der Dateien auf der Festplatte zuständig ist, unterstützt eine Vielzahl an professionellen Funktionen. Darunter fallen unter anderem Disk Quotas (Platzbeschränkung für die Benutzer) und die Verschlüsselung von Daten. Auch kann Windows 2000, anders als NT, endlich das Windows-98-Dateiformat (FAT32) benützen.

Active directory:

Darunter versteht man einen Verzeichnisdienst, der es erlaubt, die Firmenstruktur im Netzwerk abzubilden und jegliche Ressourcen wie Drucker, Datenspeicher, Server, Arbeitsstationen und Benutzer einheitlich zu verwalten und hierarchisch zu gliedern. Mit diesem zentralen «Telefonbuch» können die Benutzer beispielsweise nach Geräten mit bestimmten Merkmalen suchen, etwa nach einem Farbdrucker, der in Reichweite des eigenen Arbeitsplatzes zu finden ist.

Computerverwaltung:

Windows 2000 fasst die Konfigurationsinstrumente zentral in einer Management-Konsole zusammen, die «Computerverwaltung» genannt wird. Das Verwalten des Systems wird dadurch einfacher.

Internet Explorer:

Die Oberfläche integriert den Internetexplorer ins System und ermöglicht die Navigation à la Windows 98.

Dynamische Datenträger:

Partitionen, also die einzelnen Teilbereiche einer Festplatte, lassen sich während des Betriebs zu einem virtuellen Laufwerk zusammenfassen. Einen solchen Superdatenträger wieder in seine physikalischen Bestandteile zu zerlegen, ist hingegen mit Schwierigkeiten verbunden.

Synchronisationsmanager:

Netzwerk-Ordner, die auf einem Server gespeichert sind, können über das Kontextmenü als «Offline verfügbar» gekennzeichnet werden. Nach dem Abmelden vom Server stehen die Daten lokal zur Verfügung, meldet man sich später wieder an, besorgt Windows den Abgleich der Daten.

Windows File Protection:

Diese Funktion verhindert, dass Systembestandteile gelöscht oder überschrieben werden. Geschieht dies dennoch, stellt Windows die Dateien automatisch wieder her.

Mehrsprachigkeit:

Windows 2000 lässt sich auf Knopfdruck von einer Sprachversion auf eine andere umschalten.

Neue Tools:

Windows 2000 bietet ein verbessertes Backup-Programm und einen (umstrittenen) Festplatten-Defragmentierer. (schü)

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000221 Tipps für die ersten Schritte.htm
000221 Windows 2000 Hinweis bei MSN Schweiz.htm

Metadaten des Artikels
Thema: Hauptgeschichte Windows 2000
Nr: 432
Ausgabe: 00-221
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