Photoshop mit Pentium-III-Power
(msc) Der Intel Pentium-III-Prozessor von Intel verfügt über diverse neue Funktionen, welche für grafikorientierte Anwendungen einen Temposchub versprechen. Damit eine Anwendung allerdings von der neuen CPU profitieren kann, muss der Programmcode für die neuen Möglichkeiten optimiert werden.
Adobe macht für den Photoshop 5.0.2 (Update ebenfalls im Online Bereich zu finden) eine Kollektion von Plug-ins verfügbar, welche speziell für die PIII-CPU optimiert wurden:
- MMXCore.8bx: Dieses Plug-in optimiert diverse Photoshop-Funktionen für PIII-Systeme. Auch ältere Pentium-Prozessoren mit MMX können von den überarbeiteten Routinen profitieren.
- LightingEffects.8bf: Eine Penti um/PIII-optimierte Fassung des Filters «Beleuchtungseffekte».
- l Wind.8bf: Das gleiche für das Plug-in «Wind».
Die Installation muss leider von Hand erfolgen, es gibt kein Installationsprogramm:
- Entpacken Sie pentiumIII.exe in ein temporäres Verzeichnis
- Ersetzen Sie das Plug-in MMX-Core.8bx aus dem Ordner AdobePhotoshop 5.0Plug-InsExten-sions mit der neuen Version
- Ersetzen Sie ebenfalls die Plug-ins LightingEffects.8bf und Wind.8bf im Ordner ..Plug-InsFilters. Alle drei alten Plug-ins müssen entweder gelöscht oder aus dem Plug-Ins-Ordner entfernt werden.
- Starten Sie Photoshop neu.
pentiumIII.exe, 177 kB (Bereich: Photoshop Windows)
Mit optimierten Plug-Ins profitiert Photoshop von den MultimediaFunktionen des Intel-Pentium-III.
Saumlose Kacheln
Für Hintergrundbilder von Websei-ten, ein Layout oder, wenn’s denn sein muss, den Computer-Desktop benötigt man häufig sogenannte «seamless tiles». Diese Bilder zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Kanten jeweils so gestaltet sind, dass die Kanten sich entsprechen. Das heisst:
die Kante links «beginnt» so, wie die Kante rechts «aufhört», die Kante oben ist identisch mit der Kante unten. Wird das Bild vertikal und horizontal wiederholt, so entsteht der Eindruck eines einzigen Bildes, weil störende Säume fehlen.
Solche Bilder ohne entsprechendes Werkzeug zu errechnen, ist eine knifflige Sache. Und unnötig – denn sowohl für Mac als auch für Windows steht das Photoshop-Plug-In «Tes-selation» zur Verfügung. Dieses hilft beim Überblenden eines geeigneten Motivs. Nicht alle Motive sind für den digitalen «Plättlileger» geeignet: Wählen Sie mit Vorteil ein Bild, welches ein klar definiertes Zentrum besitzt, das vor einem möglichst ruhigen, einheitlichen Hintergrund steht. Die Registrierung dieses Shareware-Programms kostet US$ 15.
wtes126.zip, 244 kB (Bereich: Photoshop Windows)
tesselation126.sit, 158 kB (Bereich: Photoshop Mac)
Geklonte Blüten – Tesselation macht das Blumenmeer perfekt.
EPS mit eingebetteten Schriften
Rein optisch hat das Programm «Fon-tIncluder 2» des deutschen Herstellers «callas» nichts zu bieten – deshalb verzichten wir an dieser Stelle auch auf einen Screenshot. Trotz des bescheidenen Auftritts ist das Hilfsprogramm eine nützliche Sache: Fon-tIncluder ermöglicht es, EPS-, PS-und DCS-Dateien mit den verwendeten Schriften auszustatten.
Die Installation und Konfiguration ist schnell erledigt – nach dem Aufspielen des Programms auf die Festplatte müssen lediglich alle Schriftenordner angemeldet werden. Auf diese Weise ist es nicht einmal nötig, dass die Schriften im System aktiviert sind, damit sie von FontIncluder ins EPS eingebaut werden können. Das Programm scannt die Ordner und kann auch inaktive Fonts berücksichtigen. Nicht nur das – es ist sogar möglich, Schriften der jeweils anderen Plattform einzubauen, d.h die Windows-Version kann mit Mac-Fonts umgehen und die Mac-Version mit PC-Schriften. Nach dem kurzen Scan-Vorgang integriert die Software die gefundenen Schriften und informiert darüber in einem kurzen Dialog. Wenn eine Schrift nicht gefunden werden konnte, erfährt dies der Benutzer ebenfalls. Auch TrueType-Schriften werden ohne Ärger in den PostScript-Code eingebettet.
Die Mac-Version ist übrigens scriptable: Dadurch können eigene Apple-Scripts erstellt werden, die automatisch ablaufen und EPS-Grafiken gleich im Dutzend mit Fonts «impfen».
Die Shareware-Version nervt durch einen aufdringlichen Nag-Screen, welcher vor jeder Aktion wegzukli-cken ist, verfügt aber über alle Funktionen der Vollversion. Die Registrie-rungsgebühren sind allerdings saftig: DM 349.– für die Einzelplatzversion. Ein Handbuch kann ebenfalls heruntergeladen werden.
Fi22.exe, 477 kB (Bereich: Shareware – Windows)
Fi2.hqx, 1232 kB (Bereich: Shareware – Mac)
PNG-Plug-in für Photoshop
Das GIF ist ein praktisches Format und äusserst weit verbreitet. Es gibt nur ein Problem – es ist nicht «Public-Domain», sondern Copyright-ge-schützt. Eine Alternative dazu ist das PNG-Format – es wurde extra fürs Web konzipiert und besitzt gegen-über GIF einige Vorteile: Bessere, lei-stungsfähigere Kompression (Dateien sind zwischen 70 und 30 Prozent kleiner als im GIF-Format), Unterstüt-zung für True-Color, echter AlphaKanal für abgestufte Transparenz. Falls Sie ein RGB-Bild mit vollem Farbumfang ins Netz bringen möchten, ist PNG die einzige Möglichkeit – GIF kann nur Palettenbilder mit höch-stens 256 Farben darstellen, JPEG wird immer verlustbehaftet komprimieren.
Gegen PNG spricht, dass das Format kaum verbreitet ist und womöglich ungeübte Surfer verwirren wird. Ausserdem bietet beispielsweise Adobes PageMill keine Unterstützng für das Format. Browserseitig stellt es dagegen keine Probleme, sowohl Netscape als auch Microsoft unter-stützen es in den aktuellen Programmversionen.
Das Plug-in nervt mit diversen Dialogen und kann zwölf Tage gratis getestet werden. Eine Registrierung kostet 20 US$. Mit Photoshop 5 liefert Adobe übrigens bereits einen PNG-Filter mit.
png.zip, 111 kB (Bereich: Photoshop Windows)
Acro 4 in Deutsch
Acrobat Reader ist nun in Deutsch verfügbar:
ar40deu.exe, 5855 kB (Bereich: Acrobat Windows
ar40deu.hqx, 6793 kB (Bereich: Acrobat Macintosh)

