Konkurrenz schläft nicht
OpenOffice war schneller als Microsoft: Seit letzter Woche gibt es ein Update des kostenlosen Büropakets.
Ob Zufall oder geschicktes Timing: Die weltweite Entwicklergemeinschaft war zwei Wochen schneller als Microsoft. Seit wenigen Tagen steht die Version 1.1 von OpenOffice zum Download bereit. Bei den neuen Features kann das kostenlose Büropaket im Heimanwenderbereich Microsoft absolut Paroli bieten. Sehr nützlich fürs kleine Büro ist der Exportfilter für Adobe-PDF. Dieses Format ist plattformunabhängig und weit verbreitet, sodass auch Leute ohne OpenOffice Dokumente lesen und ausdrucken können. Die Einstellungen sind verglichen mit dem Originalprogramm von Adobe sehr bescheiden, die erzeugten PDFs qualitativ einwandfrei.
Nicht nur PDF, sondern auch Flash
Impress, das Präsentationsprogramm, hält neu die Speicheroption als Flash-Film bereit. Sie ist ebenfalls neu und bei MS Office 2003 vergeblich zu suchen. Alle gängigen Browser können dieses Standard-Multimediaformat wiedergeben, sodass Präsentationen ohne weitere Umstände ins Internet gelangen. Die rund 10 000-köpfige, unentgeltlich arbeitende Programmiererschar hat auch den heiss ersehnten Makrorekorder eingebaut. Ferner wurden die Importfilter für Microsoft Office verbessert, namentlich für Texte mit Fusszeilen. Für Dateien aus Word 2003 ist OpenOffice bereits gerüstet. Schliesslich startet die Software deutlich schneller. (schü.)
OpenOffice 1.1 in Deutsch (Win, Linux, gratis, 64,7 MB):
de.openoffice.org
BILD OPENOFFICE.ORG
Heisse neue Features in OpenOffice.

