Mehr Schönheit für das Internet
Die private Homepage muss nicht trostlos sein: Websites zeigen, wie man schöne und brauchbare Webseiten macht.
Von Matthias Schüssler
Es gibt zwei Gründe, weshalb viele Internetseiten so unansehnlich sind: Entweder fehlt das Talent oder aber das Knowhow.
Zumindest im zweiten Fall ist Hilfe nah. Das Internet liefert Gestaltern Anleitungen für kreatives Schaffen und ist eine unerschöpfliche Quelle von Tipps und Tricks.
Eine hochkarätige Anlaufstellen ist http://de.selfhtml.org. Hier findet man eine detaillierte Einführung zu allen gängigen Technologien, eine ausführliche Liste von Editoren, Grafikprogrammen und nützlichen Tools und eine Referenz für die Gestaltungsprofis.
Neulinge in der Welt des Webdesigns sollten mit http://webwelt.horus.at beginnen. Diese Seite ist zwar selbst keine gestalterische Meisterleistung, kann aber mit guten Einsteigertipps aufwarten. Wer des Englischen mächtig ist, arbeitet sich auf www.webstyleguide.com durch eine gut strukturierte Anleitung.
Einmal vertraut mit den Grundlagen des Web, bieten die vielen «Trickkisten» von www.drweb.de Inspiration. Wer weniger an technischen Belangen interessiert ist, kann sich auf www.aboutwebdesign.de in die Grundlagen der Gestaltung für den Bildschirm einlesen: Diese Site gibt Ratschläge zu Benutzerführung und «Usability» und nimmt sich vernachlässigter Themen wie behindertengerechtem Webdesign und dem Drucken von Seiten an. Aufschlussreich ist auch zu lesen, wie man es nicht machen sollte: Dies verraten die zehn goldenen Regeln für schlechtes HTML: www.karzauninkat.com/Goldhtml
Wer sich lieber an gelungenen Beispielen orientiert, kann das anhand von Swiss-Web-Award-gekürten Sites tun. Jugendliche von 11 bis 19 Jahren können sich überdies noch bis zum 15. Mai 2003 für die diesjährige Ausmarchung bewerben: www.thinkquest.ch
Um mit anderen Gestaltern in Kontakt zu treten, ist www.hilfdirselbst.ch die ideale Plattform: In fast dreissig Foren findet ein reger Gedankenaustausch zu Programmen und technischen Fragen statt.
Für vertiefte Einarbeitung in ein bestimmtes Programm ist www.tutorialsuche.de die erste Adresse: Mehr als 2000 Workshops helfen, das Werkzeug in den Griffzu bekommen. Die beste Share- und Freeware für Webdesigner halten www.download-tipp.de/Internetpublishing und www.webattack.com/freeware/webpublish bereit.
Damit die Site, wenn Sie denn vollendet ist, von den Surfern auch gefunden wird, verrät http://www.such-maschinen.info alles Wissenswerte über den Umgang mit Google, Altavista, Fireball und Co.
SCREEN TA
Es ist keine Schande, sich Inspiration zu holen: Preisgekröntes Webdesign von Thinkquest.ch.

