Special / Informatik
Farbe überzeugt
Farblaserdrucker Die Druckqualität der Farblaser ist für fast alle Einsatzgebiete überzeugend, und beim Vergleich der Verbrauchsmaterial-Kosten sitzt die Konkurrenz aus dem Inkjet-Lager in der Tinte …
Matthias Schüssler
Farbenfrohe Druckerzeugnisse stehen bei den Heimanwendern momentan hoch im Kurs, und dementsprechend dürfen sich Hersteller von Tintenstrahldruckern über gute Umsatzzahlen freuen. Doch die farbfähigen Laserdrucker sind den Ink-Jets dicht auf den Fersen, denn es zeichnet sich ab, dass nun auch der Office-Markt auf den Farbgeschmack kommt.
Preis-Leistungsverhältnis bessert sich laufend
Die Anschaffungskosten sind bei Farblaserdruckern zwar noch immer recht hoch, aber die Qualitätsmankos, die noch vor anderthalb Jahren augenfällig waren, sind weitgehend behoben. Und bei den Kosten des Verbrauchsmaterials machen die Farblaser eine gute Figur: Mit einem durchschnittlichen Seitenpreis um die 30 Rappen schneiden die Laserdrucker besser ab als die tintenversprühende Konkurrenz.
Jedenfalls ist das Handling bei den Laserdruckern um ein Vielfaches einfacher als bei den Tintenstrahlern. Die Hardware ist solider konstruiert und für grössere Auflagen ausgelegt. Dies macht viel weniger Benutzereingriffe am Gerät notwendig, beispielsweise Papier nachlegen, oder Toner wechseln.
Spezialpapier ist zwar auch für Farblaser erhältlich, doch dessen Einsatz ist nicht zwingend. Somit können Farb- und Schwarzdrucke beliebig gemischt werden, und generell kann zwischen aus einer grösseren Auswahl an Druckmedien gewählt werden.
Schnell, farbig, selber
Es ist abzusehen, dass viele Unternehmen die Chance wahrnehmen werden, sich mit gezieltem Einsatz von Farbe von der Konkurrenz abzuheben: Tabellen, Grafiken und Illustrationen wirken auf uns visuell orientierte Wesen «gefälliger» und ansprechender. Genau für diese Einsatzgebiete im Bereich von Präsentationen mit Business-Charts sind die heute verfügbaren Laserdrucker gut gerüstet.
Damit schliesst sich mit diesen Geräten der Kreis im eigentlichen Wortsinn des «Desktop Publishing»: Kleinauflagen von Dokumentationen, Infoblättern, Rundschreiben, Mailings, Memos usw. können somit innerhalb des Unternehmens, ohne Zusatzkosten externer Dienstleister, erstellt werden.
Lukrativer Wachstumsmarkt
Innerhalb der sonst durch eine gewisse Sättigung gekennzeichneten PC-Branche gilt das Segment der Farblaser-Printer als Wachstumsmarkt schlechthin. In den USA und Westeuropa ist das Laserdrucker-Business heute fast ausschliesslich ein Ersatzgeschäft: Die Printer der ersten Generation werden in den Unternehmen ausgemustert und durch neue ersetzt. Es zeichnet sich der Trend ab, dass dabei die Scharzweiss-Geräte künftig zu einem guten Teil durch Farbprinter ersetzt werden. Angesichts der weltweit über 30 Mio installierten Schwarzweiss-Laserprinter (Stand 1996) ergibt das ein riesiges Potential: Die auf die IT-Branche spezialisierten Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass sich der Absatz an Farblaser-Druckern dieses und nächstes Jahr gemessen nach Stückzahlen je verdoppeln wird. In Zahlen bedeutet das für den europäischen Markt ein Wachstum von 66 000 verkauften Einheiten im Jahr 1997 auf 234 000 Einheiten im Jahr 1999.
Apple Color Laser-Writer 12 / 660 PS
- Canon HX LBP
- Adobe PostScript Level 2
- 39 PostScript- und 64 TrueType-Fonts
- 16 MByte, erweiterbar auf 40 MByte
- LocalTalk, Ethernet, bidirektionale IEEE 1284
- Optional für Festplatte
- Farbe: 3 S / M
- Mono: 12 S / M
- 600×600 dpi
- ColorSync 2.0, Pantone, Autokalibrierung
- Normalpapier 60-90g / m2, gewisse Papiersorten bis 125 g / m2
- A4 (200×284 mm), B5, US Brief / lang

